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Immer wieder kursieren Nachrichten, in denen die Löhne und Ausbildungsvergütungen im Handwerk, speziell in der Fleischerbranche, als zu gering angeprangert werden. Angeblich gehören Mitarbeiter in der Fleischbranche zu den Niedrigverdienern und die Ausbildungs- und Arbeitsplätze in ihren Berufen werden aus diesem Grund nicht als attraktiv betrachtet. Dem möchten und müssen wir erklärend etwas entgegen setzen: Die „Fleischbranche“ ist zu unterteilen in FleischINDUSTRIE /
FleischHANDEL und das FleischerHANDWERK. Im Gegensatz zur Industrie existieren im Handwerk keine Akkord-Arbeitsplätze und werden keine Billiglöhner an Fließbandarbeitsplätzen beschäftigt.

Im Fleischerhandwerk arbeiten qualifizierte Fachkräfte, sowohl im Verkauf als auch in der Produktion (wie man die moderne Wurstküche nennt). Diese gut ausgebildeten Fachkräfte werden gut bezahlt; sie sind das wichtigste Kapital unserer Handwerksbetriebe. Denn nur durch sie ist die Kernkompetenz des FleischerHANDWERKS aufrecht zu erhalten. Die Kernkompetenz – fern ab von teuren Werbekampagnen und fiktiven „Gutshof“Labels auf begasten Fertigpackungen – des Fleischerhandwerk besteht in: Regionalbezug, Einbindung in lokale Agrar- und Wirtschafsstrukturen, kurzen und transparenten Wegen für die Schlachttiere, Einzelschlachtungen nach Tierschutzschlachtverordnung, eigener Herstellung des Sortiments durch den Metzgermeister, direkter Weg der frischen Produkte aus der Wurstküche in die Theke des Fachgeschäftes, Beratung der Kunden durch ausgebildete Fachverkäufer/innen in der Metzgerei. Unsere Innungsmetzgereien sind Klein- und Mittelständler, die mit ihren Familien in ihrem jeweiligen soziales und wirtschaftlichen Umfeld fest verankert sind. Sie können dem Verbraucher Rede und Antwort stehen über die Herkunft, Herstellung, Inhaltsstoffe und Zutaten ihrer Produkte. Im Fleischerhandwerk stehen Personen hinter der Theke, die persönliche Verantwortung für ihr Tun und Handeln tragen. DAS ist der Gegensatz zur Industrie und das ist gelebter Tier- und Verbraucherschutz.

Leider hat auch der Gesetzgeber den gravierenden Unterschied zwischen Industrie und Handwerk noch nicht erkannt und wirft, z.B. bezüglich Mindestlohngesetz, das Handwerk in einen Topf mit den Global Playern. Aus diesem Grund dürfen wir Ihnen anhängend eine Information über die aktuellen Tarifvereinbarungen geben. Zwar bezahlen die meisten unserer Innungsbetriebe ohnehin übertariflich, doch vor allem die Ausbildungsvergütung in unserem Handwerk liegt jetzt auch deutlich in der oberen Drittel der gängigen Ausbildungsvergütung im dritten Lehrjahr.

 

 

 

News 1

Mai 9, 2017
Mitmachen - Dabeisein - Profitieren!

News 2

Jul 4, 2017
Bitte klicken Sie aufs Bild um die Forderungen unseres Verbandes an die Politik als pdf-Datei zu lesen oder downzuloaden:





 

Vertrauen Sie dem Innungsbetrieb - hier sind Sie gut beraten!