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Mit jedem Einkauf beim Discounter entscheidet man sich gegen das Nahrungsmittelhandwerk, könnte man als Fazit aus unten stehendem FOCUS-Artikel ziehen. Nur durch den Einkauf beim Handwerksmetzger, Handwerksbäcker, haben die Fachgeschäfte eine Möglichkeit im Markt zu bestehen. Lesen Sie selbst, was FOCUS herausgefunden hat:
 
   

Wir unterstützen die Aktion des Landesbauernverbandes, haben aber eine ergänzende Pressemitteilung dazu für Sie erstellt. Bitte gehen Sie auf nebenstehendes "f", um die Erklärung zu lesen, die für Verbraucher wichtige Informationen über Verbeitungsprodukte aus dem FleischerHANDWERK enthalten. Danke.
Durch einen Klick auf untenstehendes Bild werden Sie auf die Seite des Landesbauernverbandes weitergeleitet, die die Aktion detailliert erklärt.
Gute Aktion des Landesbauernverbandes, aber leider wurde die Rechnung ohne die Metzger gemacht. Bitte klicken Sie auf das Fleischer-f um das Statement des Landesinnungsverbandes des Fleischerhandwerks in Baden-Württemberg zu lesen:
   







 
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Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) hat in dieser Woche eine Bewertung des Krebsrisikos beim Verzehr von rotem Fleisch abgegeben. Die IARC gehört zur Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Die WHO und auch die IARC weisen darauf hin, dass der Verzehr von Fleisch gesundheitlichen Nutzen bringt.

Die IARC-Einstufungen sagen generell nichts über das tatsächliche Risiko einer Krebserkrankung, wenn man mit dem beurteilten Stoff (hier: rotes Fleisch) in Berührung kommt. Vielmehr werden lediglich bestehende Studien ausgewertet, ob es überhaupt eine Krebsgefahr gibt. Die Klassifizierung sagt nichts über die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung.

Die IARC hat insgesamt mehr als 1000 Substanzen auf ein bestehendes Krebsrisiko untersucht. Davon wurde nur ein einziges als „wahrscheinlich“ nicht krebserregend eingestuft.

Sofern es überhaupt einen Zusammenhang zwischen rotem Fleisch und Krebsrisiko gibt (was von anderen Wissenschaftlern in Frage gestellt wird), gilt als gesichert, dass hierbei die Zubereitungsform der entscheidende Faktor ist. Das Problem liegt also nicht beim roten Fleisch, sondern beispielsweise beim zu heißen Grillen. Falsche Zubereitung hat auch bei anderen Lebensmitteln negative Auswirkungen.

Die für Risikoeinschätzungen bei Lebensmitteln zuständigen europäischen und deutschen Behörden teilen die Einschätzung des Krebsrisikos bei rotem Fleisch in dieser Form nicht.

Folgende Expertenempfehlungen lassen sich zusammenfassen:

  • Deutsches Institut für Ernährungsforschung: „Die Ergebnisse sind weder neu noch dramatisch. Entscheidend ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung.“
  • Informationsdienst AID: „Monokausale Zusammenhänge zwischen Wurst-konsum und Krebsentstehung sind ernährungswissenschaftlich nicht nach-weisbar. Bei der Zubereitung sollten die Konsumenten aber sorgfältig vorgehen.“
  • IARC: „Für den Einzelnen bleibt das Risiko der Entwicklung von Darmkrebs aufgrund des Konsums von verarbeitetem Fleisch gering.“
 
 


Was definitiv KEINE Qualitätszeichen für gutes Fleisch und gute Wurst sind:

Massentierhaltung / lange Tiertransporte / undurchschaubare Handelswege / Fließbandschlachtungen im Akkord / industrielle Produktion / raffinierte Werbekonzepte / Fertig-Verpackungen / „Aroma“begasung / lange Haltbarkeit / Hochglanzetiketten / fiktive „Gutshof“-Labels


Interessante Fundstücke im Netz/
Verbraucherinformationen:
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Vegan ist auch keine Lösung

Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Produkte. Das ist gut, verändert aber kaum etwas. Die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem

Starköchin Sarah Wiener nimmt Stellung...

 
 

Preisdumping auf dem Rücken von Landwirten und Tieren: Milch soll erneut billiger werden

 

Medienberichten zufolge haben sich Molkereien und der Lebensmitteleinzelhandel auf niedrigere Trinkmilchpreise geeinigt. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Entwicklung scharf, denn die niedrigeren Preise gehen zu Lasten der Tiere und der Landwirte. Die auch von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft geforderten, höheren Tierschutzstandards sind mit Dumpingpreisen nicht möglich und so werden auch die Milchkühe zunehmend zum Opfer dieses gnadenlosen Preiskampfes.

 

 

„Der Lebensmitteleinzelhandel handelt immer dreister: einerseits höhere Tierschutzstandards fordern und gleichzeitig Landwirte und Tiere mit niedrigen Abnahmepreise knebeln. Das ist schäbig und unverantwortlich“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 
Der Bauernverband Schwäbisch Hall - Hohenlohe - Rems eV, nimmt Stellung zu den jüngsten Aussagen von Politikern, dass "die Gesellschaft eine andere Tierhaltung wolle" als bisher in der Landwirtschaft gehandhabt. Es sei nicht richtig, dass der Bauernstand sich den zukünftigen Anforderungen nicht öffne und die "Forderungen der Gesellschaft" nicht erfüllen wolle.

Verbandsgeschäftsführer Helmut Bleher macht deutlich: „Landwirtschaft darf nicht zum Spielball einer satten Gesellschaft werden, die eine Idylle fordert, die es nie gegeben hat und die es nie geben wird. Der Bauernverband steht
uneingeschränkt für eine moderne, dem Tierwohl verpflichtete Landwirtschaft,
die aber auch konkurrenzfähig bleiben muss. „Es hilft ja nichts, wenn wir in Deutschland aus gesellschaftlichen
Befindlichkeiten die tierfreundliche Landwirtschaft unter dem Druck von
Ideologen abbauen, die Verbraucher trotzdem weiterhin Fleisch nachfragen, dann eben aus Herkünften von anderen Teilen der Welt. Dort sind unsere hohen
Tierwohlstandards kaum bekannt, geschweige denn kontrolliert.

Immer wieder kursieren Nachrichten, in denen die Löhne und Ausbildungsvergütungen im Handwerk, speziell in der Fleischerbranche, als zu gering angeprangert werden. Angeblich gehören Mitarbeiter in der Fleischbranche zu den Niedrigverdienern und die Ausbildungs- und Arbeitsplätze in ihren Berufen werden aus diesem Grund nicht als attraktiv betrachtet. Dem möchten und müssen wir erklärend etwas entgegen setzen: Die „Fleischbranche" ist zu unterteilen in FleischINDUSTRIE / FleischHANDEL und das FleischerHANDWERK. Im Gegensatz zur Industrie existieren im Handwerk keine Akkord-Arbeitsplätze und werden keine Billiglöhner an Fließbandarbeitsplätzen beschäftigt.Im Fleischerhandwerk arbeiten qualifizierte Fachkräfte, sowohl im Verkauf als auch in der Produktion (wie man die moderne Wurstküche nennt). Diese gut ausgebildeten Fachkräfte werden gut bezahlt; sie sind das wichtigste Kapital unserer Handwerksbetriebe. Denn nur durch sie ist die Kernkompetenz des FleischerHANDWERKS aufrecht zu erhalten. Die Kernkompetenz – fern ab von teuren Werbekampagnen und fiktiven „Gutshof"Labels auf begasten Fertigpackungen – des Fleischerhandwerk besteht in: Regionalbezug, Einbindung in lokale Agrar- und Wirtschafsstrukturen, kurzen und transparenten Wegen für die Schlachttiere, Einzelschlachtungen nach Tierschutzschlachtverordnung, eigener Herstellung des Sortiments durch den Metzgermeister, direkter Weg der frischen Produkte aus der Wurstküche in die Theke des Fachgeschäftes, Beratung der Kunden durch ausgebildete Fachverkäufer/innen in der Metzgerei. Unsere Innungsmetzgereien sind Klein- und Mittelständler, die mit ihren Familien in ihrem jeweiligen soziales und wirtschaftlichen Umfeld fest verankert sind. Sie können dem Verbraucher Rede und Antwort stehen über die Herkunft, Herstellung, Inhaltsstoffe und Zutaten ihrer Produkte. Im Fleischerhandwerk stehen Personen hinter der Theke, die persönliche Verantwortung für ihr Tun und Handeln tragen. DAS ist der Gegensatz zur Industrie und das ist gelebter Tier- und Verbraucherschutz.

 

 

Leider hat auch der Gesetzgeber den gravierenden Unterschied zwischen Industrie und Handwerk noch nicht erkannt und wirft, z.B. bezüglich Mindestlohngesetz, das Handwerk in einen Topf mit den Global Playern. Aus diesem Grund dürfen wir Ihnen anhängend eine Information über die aktuellen Tarifvereinbarungen geben.
Zwar bezahlen die meisten unserer Innungsbetriebe ohnehin übertariflich, doch vor allem die Ausbildungsvergütung in unserem Handwerk liegt jetzt auch deutlich in der oberen Drittel der gängigen Ausbildungsvergütung im dritten Lehrjahr.

 

 Fleischbrühe to go, der neue Trend aus Amerika. Dass "echte", also aus frischen Zutaten gekochte, Fleischbrühe schmeckt, ist bekannt. Dass sie gesundheitsfördernde Wirkung hat, haben schon unsere Großmütter gesagt. Jetzt bestätigen es amerikanische Wissenschaftler und Fleischbrühe liegt voll im Trend...

Helmut Bleher, Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch Hall - Hohenlohe - Rems eV, macht auf folgende Entwicklung aufmerksam: „Seit einiger Zeit wird von den Medien und einzelnen Organisationen aus dem Tierrechts- und Umweltschutzbereich eine wahre Hetzjagd auf unsere heimische Landwirtschaft veranstaltet. Sie ziehen gegen "Massentierhaltung" und "Industrielle Landwirtschaft" mit dem Slogan "Wir haben es satt !" zu Felde und gefährden damit das Image und die Existenz unserer regionalen Landwirte, die fälschlicher Weise mit den Global Playern im Fleischgeschäft in einen Topf geworfen werden. Zum Erhalt unserer Regionalstrukturen, unserer bäuerlichen Agrarlandschaft und der gewachsenen, direkten Vermarktungskreisläufe: Bauer-Metzger-Verbraucher hat sich eine breite Koalition von engagierten Landwirten gebildet, die sich unter dem Motto Wir machen Euch satt !dagegen wehrt. Sie möchte der breiten Bevölkerung deutlich machen, wie Landwirtschaft heute in unserer Region funktioniert und dass hinter den Ställen Familien stehen, die mit harter Arbeit alles tun, um die Bevölkerung mit guten Produkten zu versorgen.“

 
Wir freuen uns über engagierte, junge Kollegen, die es verstehen, ihr Handwerk zu vertreten und die hinter ihrer Tätigkeit und ihrem Beruf stehen: Lesenswert!
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ein-beruf-wie-jeder-andere-der-metzger-13319520.html
 
 Der Veggie-Day ist vom Tisch.Die Grünen erklären jetzt, es wäre ihnen egal, was wer wann isst...
   
Öko ist gut, aber Öko ist nicht immer bessser... Im Gegenteil, wer "Bio" und "Öko"-Produkte aus dem Ausland bezieht, weiß oft nicht, dass deren Energiebilanz verheerend ist. Besser ist der Kauf beim regionalen Anbieter. Unsere Handwerksmetzger sind vor Ort, beziehen ihre Tiere auf kürzesten Wegen von Landwirten aus der Region und stehen für den Erhalt regionler Agrarstrukturen und Wirtschaftskreisläufe.
Der Einkauf beim Handwerksmetzger "nebenan" ist als die richtige Entscheidung für Verbraucher, die auf Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Tierschutz setzen.
 
   

Sehr interessanter Artikel aus "Die Welt" mit dem Titel: "Es gehört zum Menschsein, Tiere zu essen"

Handwerksmetzgereien verwenden KEIN Separatorenfleisch.
Sie verwenden ausschließlich die edlen Fleischteile zur Herstellung ihrer Handwerksprodukte. Jede Charge ist nachvollzieh- und belegbar.
Separatorenfleisch wird von wenigen, industriellen Unternehmen gewonnen und vertrieben.

 

 Wenn der Fleischverzicht zum Problem wird

 

Aktion vor dem Brandenburger Tor zum Welttierschutztag:

Hinter billig steckt mehr als Sie denken.

 Zum diesjährigen Welttierschutztag (4.10.) rufen der Deutsche Tierschutzbund und seine angeschlossenen Mitgliedsvereine das Leitmotto „Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau“ aus. Der Verband kritisiert die extreme Preispolitik des Handels einschließlich der Discounter und die damit einhergehenden Folgen für das Wohl der Tiere. Billigpreise führen dazu, dass Tiere unter kostengünstigen, aber dafür tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten werden. Wer billiges Fleisch verkauft oder kauft, nimmt solche Zustände in Kauf. www.tierschutzbund.de

Dankenswerter Weise macht sich der Deutsche Tierschutzbund für tierschutzgerechte Haltungsbedingungen stark und klärt Verbraucher auf, welche Konsequenzen der Kauf von Billigfleisch für die Tiere hat. Eine Aktion, die wir als Handwerksmetzgereien unterstützen.

 

Leitmotto zum Welttierschutztag 2014: „Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau"
Wir danken dem Deutschen Tierschutzbund für diese vorbildliche Aktion zur Verbraucheraufklärung!

 
Preiskampf im Einzelhandel: Gensoja im Tierfutter macht Discounter-Fleisch billig  
Der Deutsche Tierschutzbund warnt:
Wer Preise dauerhaft senkt, der senkt auch das
Tierschutzniveau
 
Passend zur Grillsaision: Wer viel Fleisch isst, lebt gesünder.  
Der unmündige Bürger - Thema Lebensmittelkennzeichnung
Weizenkleber für die Kinder - Thema "Fleischersatz"  
 Studie der Uni Graz - Thema: Vegetarier haben mehr Krankheiten und weniger Lebensqualität als Viel-Fleischesser
  Der bekannte Autor und Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm (hier im Bild mit Landesinnungsmeister Kurt Matthes, links) erklärt, warum Fleischessen für eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist:
http://www.nicolai-worm.de/
   
Entgegen der viel verbreiteten Meinung ist Fleisch ein magerer Energielieferant und Wurst enthält deutlich weniger Fett als angenommen. In jeder Innungsmetzgerei erhalten Sie zahlreiche natürliche Genüsse, die Sie sich ohne Reue schmecken lassen können, z.B. magere Schweineschnitzel oder -filet mit unter 5% Fett, Roastbeef mit 4,4% oder Rinder-Hüfte mit gerade mal 2,3% Fett. Und viele unserer Schinken- und Wurstsorten haben einen Fettgehalt von unter 10%, bei vollem Geschmackserlebnis! Vergleichen Sie doch mal:
http://www.kalorientabelle.net/fleisch
   
Nachweislich sind Fleischskandale noch nie von Handwerksmetzgereien ausgelöst bzw. verursacht worden. Die Innungsmetzgereien stehen für gewachsene Strukturen, unsere Argrarlandschaft, Tierschutz durch kontrollierte Haltung und kurze Wege, regionale Rohstoffe und Herstellung in überschaubaren, transparenten Betrieben. Kaufen Sie im Fleischerfachgeschäft Ihres Vertrauens. Die nächstgelegene Innungsmetzgerei finden Sie auf dieser Site unter "Mitgliedsbetriebe" 


 

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Vertrauen Sie dem Innungsbetrieb - hier sind Sie gut beraten!